Magnetrührer
Magnetrührer sind Laborgeräte, die zum Rühren von Flüssigkeiten, meist in einem Behälter, verwendet werden. Sie erzeugen ein rotierendes Magnetfeld, das einen im Behälter platzierten Rührstab in Drehung versetzt, der wiederum die Flüssigkeit rührt. Magnetrührer werden für eine Vielzahl von Laboranwendungen eingesetzt, z. B. zum Mischen von Lösungen, zur Kultivierung von Zellen und zur Durchführung chemischer Reaktionen.
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Häufig gestellte Fragen
Ein Magnetrührer erzeugt mithilfe eines internen Motors oder eines elektromagnetischen Antriebs ein rotierendes Magnetfeld, das einen im Probengefäß befindlichen magnetischen Rührfisch in Rotation versetzt.
Dies ermöglicht eine gleichmäßige, kontaktfreie Durchmischung von Flüssigkeiten, ohne Kontaminationen oder unerwünschte Scherkräfte einzubringen.
Magnetisches Rühren wird häufig bei der Probenvorbereitung, Titrationen, dem Ansetzen von Zellkulturmedien und der Pufferlösung eingesetzt und bietet eine ruhige, reproduzierbare Bewegung über ein breites Viskositätsspektrum.
Im Gegensatz zu Überkopfrührern benötigen magnetische Rührer nur minimale Wartung und vermeiden mechanischen Dichtungsverschleiß, was sie besonders zuverlässig für Dauerbetrieb oder sterile Anwendungen macht.
Das Antriebssystem bestimmt die Stabilität und Präzision des Rührvorgangs.
- Motorbetriebene Magnetrührer verwenden Permanentmagnete und eine mechanische Rotation und sind zuverlässig sowie kosteneffizient für den allgemeinen Laboreinsatz.
- Induktive oder elektromagnetische Rührer ermöglichen einen reibungsfreien, verschleißarmen Betrieb mit präziser Drehzahlregelung und konstanten Umdrehungen auch bei wechselnder Last oder Viskosität.
- Fortschrittliche Modelle bieten eine digitale Drehzahlregelung im Bereich von etwa 30 bis 2000 U/min, eine Soft-Start-Funktion zur Vermeidung des Entkoppelns des Rührfischs sowie die Synchronisation mit Temperaturmodulen für thermische Reaktionen.
- Für reproduzierbare Ergebnisse empfiehlt sich die Auswahl von Geräten mit geschlossener Regelung, die eine gleichmäßige Wirbelbildung und homogene Proben über mehrere Durchläufe hinweg gewährleisten.
Für eine langfristig stabile und sichere Nutzung sollten mehrere Aspekte berücksichtigt werden.
- Flachbodenglaswaren sorgen für eine optimale magnetische Kopplung.
- Die Größe und Beschichtung des Rührfischs, beispielsweise PTFE oder Glas, sollte an das Gefäßvolumen und die chemische Beständigkeit angepasst werden.
- Eine ausreichende Belüftung und ein Schutz vor Verschüttungen sind entscheidend. Viele Geräte verfügen über gekapselte Gehäuse oder IP-klassifizierte Schutzarten für anspruchsvolle Umgebungen.
- In regulierten Laboren unterstützen digitale Magnetrührer mit Datenaufzeichnung, Kalibriererinnerungen und Fehlerdiagnosen die Einhaltung von GLP-, GMP- und ISO-17025-Anforderungen.
- Sicherheitsfunktionen wie Überhitzungsschutz, Drehzahlbegrenzungen und automatische Abschaltung bei Überlast schützen Proben und Geräte während des Dauerbetriebs.