Orbitalschüttler
Orbitalschüttler mischen, vermengen und schütteln Proben in einer Vielzahl von Gefäßen wie Kolben, Flaschen und Röhrchen. Sie sind mit einer Plattform und einem motorisierten Arm ausgestattet, der das Gefäß in einem Orbitalmuster bewegt, wodurch manuelles Rühren überflüssig wird.
Schnelle Auswahl
Selector Guide
Jetzt sparen - Exklusive Web-Angebote
Artikelnummer 10795714
Artikelnummer 16268641
Artikelnummer 10429692
Artikelnummer 16514622
Artikelnummer 17921282
Artikelnummer 17791278
Vervollständigen Sie Ihre Bestellung
Muss man haben
Artikelnummer 17819494
Artikelnummer 12994025
Artikelnummer 11481038
Artikelnummer 17313480
Haufig gestellte Fragen
Ein Orbitalschüttler erzeugt eine kontrollierte, kreisförmige Bewegung zum Mischen oder Schütteln von Proben in Kolben, Schalen oder Röhrchen. Die Plattform bewegt sich in einer gleichmäßigen Kreisbahn, typischerweise mit einem Durchmesser von 3 bis 50 mm, und sorgt für eine sanfte, gleichmäßige Durchmischung ohne Wirbelbildung oder Scherkräfte.
Dadurch eignen sich Orbitalschüttler ideal für Zellkulturen, Löslichkeitstests, das Wachstum von Bakterien oder Hefen sowie die Inkubation von Proben. Die Schüttelbewegung gewährleistet eine gleichmäßige Verteilung von Nährstoffen, Gasen oder Reagenzien und schafft homogene Bedingungen in allen Gefäßen.
Drei Hauptparameter bestimmen die Mischeffizienz und die Eignung für unterschiedliche Proben:
• Drehzahlbereich (U/min): Niedrige Drehzahlen (20–300 U/min) sind geeignet für sanftes Mischen oder Zellkulturen, während Hochgeschwindigkeitsgeräte (bis zu 500 U/min oder mehr) eine schnelle Lösung und Zellsuspension fördern.
• Orbitdurchmesser: Ein größerer Orbit (25–50 mm) sorgt für intensives Mischen in großen Kolben, während ein kleiner Orbit (3–10 mm) ideal für Mikroplatten oder kleine Volumina mit schonender Bewegung ist.
• Plattformtyp: Modulare Plattformen mit Klammern, Haftmatten oder Universaltrays ermöglichen die Aufnahme verschiedener Gefäßtypen. Fortschrittliche Modelle verfügen über programmierbare Bewegungsprofile und eine digitale PID-Drehzahlregelung, um auch bei wechselnder Last eine konstante Schüttelbewegung sicherzustellen.
Moderne Orbitalschüttler integrieren zahlreiche Funktionen zur Verbesserung von Reproduzierbarkeit, Lebensdauer und Sicherheit:
• Temperatur- und CO₂-Kompatibilität für inkubierte Modelle in Zellkultur- oder Bioreaktoranwendungen.
• Mikroprozessorgesteuerte Beschleunigung und auslaufsicherer Start zum Schutz empfindlicher Proben.
• Systeme zur Erkennung von Überdrehzahl und Unwucht, die den Betrieb automatisch stoppen, um Schäden an Geräten oder Proben zu vermeiden.
• Wartungsfreie bürstenlose Gleichstrommotoren für einen leisen und langlebigen Betrieb.
Für regulierte Umgebungen empfiehlt es sich, Modelle mit Datenaufzeichnung, Benutzerverwaltung und GLP/GMP-konformer Rückverfolgbarkeit zu wählen, um validierte und auditierbare Schüttelbedingungen sicherzustellen.